KinoKauz

Das heißt: Couch – Potenzial

Das heißt: Schrullen – Potenzial

Eine Menge Menschen sitzt leicht schizophren in Kinosessln und guckt auf eine konstruierte Welt, ein Riesentraum mit Halbpension und Yeah-Effekt.

Eigentlich habe ich keine Ahnung und trotzdem eine Meinung und das ist legitim. Die Ahnung erhöht sich mit Erfahrung und Austausch – leider gibt es im Netz keinen Stuhlkreis oder Riesentitten zum Anlehnen, deshalb wird sich blogweise zusammengesetzt.

Filme werden geguckt auf diesem Blog wird geschrieben. Andauernde Schizophrenie unseres Leben: Dreiteilig: Bilder und Worte und was wir darüber und dabei denken. In den Kinosessel geeiert, Augen bebrillt und ein Schwenk im Gehirn, ein Schwank im Gehirn.

Filme als Erweiterung des Lebensraums, als Ausbau des Erfahrungsschatzes. Reichlich Platz im Hinterstübchen des Filmvorführraums.

Das Visuelle und das Verbale sind immer ein Stück weit vom Kopf entfernt. Das haben sie so an sich, dass kann man nicht ändern. Aber umgekehrt wird auch ein Schuh draus, da gibt es ein Verändern des Visuellen wenn es in den Köpfe ankommt.

Es ist so: Der Regisseur denkt in Bildern, in Worten, in unfassbaren Kopfdingen und daraus resultiert sein Film – ein Film, denn Filme sind Kombinationssache, Verhandlungssache.

Es ist wie Flüsterpost, ein Spiel, ein Versuch, ein organischer Prozess.

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