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der name der leute

Man kann nicht verhindern an Amelie zu denken. Unweigerlich macht das die Art zu erzählen, die Art in verdichteter und märchenhafter Form zu schildern, woher die Menschen kommen und was sie zu demjenigen gemacht hat, der sie nun sind und weshalb sie derart kuriose Eigenschaften haben und skurrile Merkwürdigkeiten pflegen.

Die Hauptperson ist ein reizender Menschenliebhaber, hoffnungsvolle Träumer, aber anders als Amelie ist Bahia in einem realistischen Jetzt angekommen, dessen Eckpunkte eher verstören, als das sie aufmuntern: Der Vater ein Flüchtling der lange ohne Visum in Frankreich lebte, Bahia vom Klavierlehrer missbraucht, Atomkraft, Kriege und die Wahlen, die anders ausgehen, als man es sich gewünscht hätte, Scheinhochzeiten, Vogelseuche, eine Mutter die ihre Eltern durch den Holocaust verloren hat … und trotz dieser Bitterkeit, dieser Ungerechtigkeit und dieser harten Realität, soll man keinen Moment aufgeben oder verzagen, weitermachen und lieben und geliebt werden.

Es ist wichtig den Dialog zu versuchen, auch wenn er im gemeinsamen Kaffeemaschinenreparieren endet. Das Glück fliegt herum, an muss es nur spüren und fangen.

Wo kommt man her, wo geht man hin? Was will man? Wofür lohnt es sich zu kämpfen: Für das Leben!

Filmfrühling – Frühlingsfilm! Ganz wunderbar anzusehen und ganz herzerfüllend darin aufzugehen!

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