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kill the boss

Zugegeben, der Kauz hat was gegen diese aalglatten Hollywood-Filme, gegen dieses konstruierte Vorort-Geplänkel, gegen dieses pickellose Wohlstandsdauergegrinse, welches dann mit, etwas mehr oder doch eher weniger Realismus, eine merkwürdig unbefleckte, wenn auch nicht makellose Welt vorgaukelt. Ja, die Hollywood-Menschen tun immer noch das Gleiche, was sie seit den letzten 70 Jahre tun und wir lassen uns davon nur gar zu gerne ablenken und unterhalten: Interessenloses Wohlgefallen. Nichtsdestotrotz war der Kauz amüsiert, obwohl das Ende nun wirklich hanebüchen ist. Wer glaubt 3 Morde für 5 000 Ocken zu bekommen und auf der Internet-Seite “Men for Men” nach Killern sucht, weil schließlich: Wir sind Männer und wir suchen nach einem Mann! Klar, der hat nichts mehr zu verlieren und kann jeden Scheiß machen und das machen sie auch: Vollgekokst und liebenswert planlos, wenn auch nicht ziellos. Das unterhält und es befriedigt vielleicht auch eine kurze Zeit, in der man sich durch den Kopf gehen lässt, was man selber gerne mit seinem Chef tun würde: Fiktive Genugtuung!

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