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nader und simin

Der diesjährige Berlinale-Gewinner aus dem Iran.

Es beginnt eher harmlos, trocken und realistisch: Das Leben einer Familie, die im Begriff ist sich zu verlieren. Der Kauz war zu Beginn nicht richtig dabei, er war nicht gefangen, doch es hat sich ganz schleichend entwickelt: Der Krimi, das Familiendrama, die psychologische Veränderungen der Figuren und ihre zwar immer nachvollziehbaren, aber auch fatalen Entscheidungen, die meist in eine Sackgasse führen. Das alles ist irgendwann so dermaßen komplex und faszinierend, dass man die erste Zeit, die man mit dem vertraut werden verbringt und einer leichten Langeweile, schnell vergisst und mit einem Mal befindet man sich mittendrin und kommt, genauso wie die Personen, nicht mehr raus aus der Geschichte, hat sich hineingewoben und im Netz gefangen.

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