Ein Filmbild, ein Schaubild, ein Lebensbild, ein Bildbild, ein Farbenbild, ein Asienbild. So jung und schon Verantwortung für ein anderes Leben übernehmen, schon beweisen, dass man stehen kann in dieser Welt – in der Bekannten und der einem Unbekannten. Da hängt man selbst hinterher mit seiner pupertären Unschlüssigkeit, seiner pokerhaften Spielfreude und seinen mühsam aufgelesenen Problemen.
− Samedifferent, differentsame, different but the same, same and different, same but different − euphorisches Kopfgenicke und Selbsterkenntnis.
Ich trage dich, solange ich dich halten kann und ich genieße jeden Schritt mit dir.
Alles ist so ordentlich in Europa, deshalb dröhnen wir nach Asien, mit Heroin und Amphetamin. Aber eigentlich touchieren wir es nur am Rande. Ja wo kämen wir denn da auch hin, wenn sich alles vermischte. Ja wo kämen wir denn da hin, wenn sich jeder auf die Liebe einließe, mit all ihren unangenehmen Konsequenzen? Überbordende Individualität und Leidenschaft (welch pathetisches, verkitschtes oder vergessenes Wort). Es gibt doch noch Überraschungen in Lebensläufen, intuitive und nicht geplante Dinge: Liebe wo sie normalerweise nicht hinfällt: In ein fremdes Land (Kambodscha) und ein existentielles Problem (HIV).
Perplex von der eigenen Komplexität, der eigenen Eigenkomplexität, dem Draufgängertum und dem Mut, die Hände auf die Hüften zu stemmen und weiter zu gehen, in diese eine Richtung, für die man sich entschieden hat.
Hi Darling …
Gegen uniformistische Lebensvorstellungen und normative Lebensplanung, gegen Bequemlichkeit, für Mut und mit Hoffnung auf Glück.

