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whatever works

woody allen

liebe sich wer kann

Start: 3. Dezember, 2009

Dieser Film ist ein bestätigender Paukenschlag in den Köpfen einiger Intellektueller, die immer noch den besonderen New York Flair – jenseits des Börsencrashs – über den Broadway stolzieren sehen. (Natürlich sieht man den nicht, man hört ihn im Sarkasmus und Zynismus, in Kopf und Gestik der Vielsprecher und Vieldenker).

Da ist sie, eine Blaupause von Woody, etwas jünger und etwas größer, aber sonst sehr ähnlich. Doch dieser Sportsockendandy soll hier nicht das Thema sein, das Thema ist das Provinzcliché an seiner Seite und die Rettung des Dorfurgesteins in den Tiefen der Stadtfluchten.

Dieses Mädchen muss die gesamte Dummheit der Provinz in die Stadt geschleppt haben. Da wird jetzt nichts mehr übrig sein, auf dem Land. Da werden die sich umgucken. Erst recht als auch noch ihre Eltern Füße über Schwellen setzen und Wandlungen durchlaufen, die beweisen, dass sie ganz offensichtlich vierzig Jahre lang völlig falsch gelebt haben.

Aber das macht nichts, Hauptsache sie merken es und es stimmt, dass das „Lieber Spät als Nie“ uns tapfer die eingeknickte Schulter tätscheln sollte. Genauso wie das „Jeder soll auf seine Weise glücklich werden“, doch hier haut es und schlägt es, verstümmelt mit pinken Fingernägeln und reißt Hornhaut runter. Das ist Lebenslust und Frustlust!

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