Start. 17. Dezember 2009
where the wild things are, ist die passendere Bezeichnung, weil die Wilden Kerle deutschlandweit mit zwei Empörkömmlingsbrüdern besetzt sind.
Es geht darum etwas kaputt zu machen, laut zu sein, Häuser zu zerschlagen und Löcher in Bäume zu knallen.
Verrückt wars vorher. Ich mache das Verrückte jetzt kaputt.
Neben dem kleinen Prinz und der Möwe Jonathan eines der schönsten und wahrsten Kinderbücher die es gibt. Ich denke mir: Das ist sehr einfach aber doch so viel besser als alles andere – ich wünschte ich könnte da drin leben. Nur so eine Zeit, denn ganz ungefährlich ist das nicht.
Eine Welt in der man Probleme einfach wegfrisst, Häuser baut und abreißt, die Sonne stirbt, man Dreckschleuderkriege führt und die Wesen gleichzeitig so sanft wie grausam sind.
Dabei ist er nur ein Junge, der so tut als wäre er ein Wolf, der so tut als wäre er ein König.
Der Ort, die Zähne, das Bauen, das Zerstören, Höhlen zum Hineinverkriechen und zum ersten Mal das Gefühl, hier sieht man in ein Kind, in ein riesiges Kinderreich. Das ist schon erstaunlich, denn da habe ich mich schon lange nicht mehr gefunden, wiedergefunden, in dieser Übereinanderlappung von Realitäten, in dieser Welt in dieser Welt in dieser Welt in diesem Iglu auf der Straße…
Wenn du nach Hause kommst, dann erzählst du doch Gutes über uns?
Das tue ich.
